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Einsatz 2017 / 189: VU - Schiene

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Einsatzstichwort:
H-10
Einsatzmeldung:
VU - Schiene
Einsatzart:
Technische Hilfeleistung
Alarmierung:
26.06.2017 07:54 Uhr
Einsatzstelle:
Tuttlingen, Balinger Straße
Alarmierte Abteilungen:
Tuttlingen, Möhringen
Eingesetzte Fahrzeuge:
KdoW - 1, HLF 20/16, RW, WLF - 1, AB - Pritsche/Kran, LF 16/12, TLF 24/50, MTW - 1, MTW - 3
Einsatzpartner:
Rettungsdienst, SEG des DRK, RTH (DRF), LNA, OrgL, Polizei, Stv. KBM, Fachberater THW, Notfallmanager DB-AG, OB Stadt Tuttlingen, Landrat, Vertreter Landratsamt, Eisenbahn-Unfalluntersuchungsstelle, Ordungsamt / Stadtverwaltung, Notfallseelsorge, Baubetriebshof, Abschlepp- & Bergungsunternehmen
Bericht:

An diesem Montagmorgen wurde der Rüstzug der Abteilung Tuttlingen zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Gelenkbus und einem Regionalexpress in die Tuttlinger Nordstadt gerufen. Da das Ausmaß, trotz der Vielzahl an Notrufen, nicht genauer erfragt werden konnte wurden ebenfalls umfangreiche Rettungsdienstmittel in den Einsatz gerufen.
Unmittelbar nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle wurde die Lage schnellstens mit mehreren Führungskräften genauer erkundet und die Führungsgruppe der Feuerwehr nachgefordert.
Die wichtigste Meldung, dass der Bus beim Eintreffen der Feuerwehr leer und niemand eingeklemmt war, konnte relativ schnell erkundet und auch an die Leitstelle weitergegeben werden. Somit war das Schlimmste Szenario ausgeschlossen. Wir hatten also an diesem Tag riesiges Glück!
Lediglich der Busfahrer wurde rettungsdienstlich versorgt und im Anschluss in die Kreisklinik eingeliefert. Der Lokführer erlitt bei dem Unfall einen Schock und wurde vor Ort ambulant vom Rettungsdienst behandelt. Auch nach einer genaueren Erkundung im Zug und auf dem Spielplatz, der angrenzenden Schule, wurden keine Verletzten festgestellt.
Die Aufgabe der Feuerwehr konzentrierte sich somit auf die technische Hilfeleistung, wie das Auffangen von Betriebsstoffen am Bus und auf die geplante Evakuierung des Zuges. Die Einsatzstelle wurde hierfür in zwei Einsatzabschnitte eingeteilt. Mit Hilfe der Schnell-Einsatz-Gruppe des DRK begann im Anschluss die Evakuierung des Zuges in die nahe gelegenen Albert-Schweizer-Schule. Zeitgleich wurden Ersatzbusse organisiert um die ca. 170 Personen zu einem nächstgelegenen Bahnhof nach Fridingen zu transportieren.
Nach der Freigabe durch den Verkehrsunfalldienst der Polizei und der Eisenbahn-Unfalluntersuchungsstelle des Bundes wurden technische Vorbereitungen zur Bergung des Busses und der Regionalbahn getroffen. Hier unterstützte der Rüstzug der Feuerwehr mit technischem Gerät und Personal. Erst am frühen Nachmittag war die Bergung des Busses soweit vorangeschritten, dass die letzten Einsatzkräfte der Feuerwehr die Einsatzstelle verlassen konnten.





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