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Einsatz 2018 / 196: Gefahrguteinsatz

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Einsatzstichwort:
H-14
Einsatzmeldung:
Gefahrguteinsatz
Einsatzart:
Gefahrguteinsatz
Alarmierung:
19.07.2018 03:59 Uhr
Einsatzstelle:
Aldingen, Nagelsee
Alarmierte Abteilungen:
Tuttlingen, Möhringen
Eingesetzte Fahrzeuge:
KdoW - 1, MTW - 1, LF 16/12, GW-G, RW, LF 20 KatS
Einsatzpartner:
Feuerwehr Aldingen, Feuerwehr Gosheim, Feuerwehr Spaichingen, Feuerwehr Trossingen, KBM, Rettungsdienst, OrgL, Polizei
Bericht:

Mit dem Stichwort „Gefahrgutunfall“ wurde der Gefahrgutzug des Landkreis Tuttlingen in der Nacht zu Donnerstag nach Aldingen alarmiert. Die im Alarmplan enthaltenen Abteilungen Tuttlingen und Möhringen machten sich bereits nach kurzer Zeit mit der Gefahrgutkomponente auf den Weg nach Aldingen und erfuhren über die Leitstelle, dass es in einer Spedition beim Verladen von Gefahrgütern zu einem Unfall gekommen sei und ein unbekanntes Medium austrete. Die ersteintreffende Feuerwehr Aldingen informierte die nachrückenden Kräfte des Gefahrgutzuges nach erster Erkundung weiter darüber, dass es sich um einen LKW-Auflieger an einer Laderampe einer Spedition handelte und ein Behälter mit einem unklaren Stoff beschädigt sei. Als erste Maßnahme wurde der Gefahrenbereich großräumig abgesperrt und - da bis dahin noch unklar war ob noch Personen in Gefahr sind, ein Trupp unter PA zur Erkundung ins angrenzende Gebäude entsandt. Außerdem wurde der Brandschutz durch die Feuerwehr Aldingen sichergestellt. Die nach und nach eintreffenden Spezialkräfte aus Spaichingen, Trossingen, Gosheim und Tuttlingen fuhren den bereits eingerichteten Haltepunkt kurz vor der Einsatzstelle an und warteten dort auf weitere Anweisungen. Die Feuerwehr Spaichingen übernahm die Aufgabe „Dekontamination“ an der Einsatzstelle, definierte den Gefahrenbereich und baute einen Dekontaminationsbereich mit Schleuse auf. Zeitgleich nahm die Führungsgruppe bestehend aus Mitgliedern der Feuerwehren Spaichingen und Aldingen ihre Arbeit auf um den Einsatzleiter der Feuerwehr Aldingen zu unterstützen. Der ABC-Erkundungskraftwagen aus Gosheim unterstützte durch die zur Verfügung gestellten Messgeräte. Über die Leitstelle wurden derweil die Stoffeigenschaften ermittelt. Hierbei handelte es sich um ein chemisches, leicht entzündliches und mit Wasser reagierendes, festes Granulat. Die Abteilung Tuttlingen wurde mit dem LF16/12 und dem Gerätewagen-Gefahrgut in die Erkundungs- und Bergungsmaßnahmen eingebunden. Ein Trupp unter CSA hatte die Aufgabe das ausgetretene Medium aufzunehmen und zu sichern um so eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Des Weiteren wurde ein Sicherungstrupp an der Schleuse positioniert um schnellst mögliche auf unvorhersehbare Lageänderungen reagieren zu können. Nachdem der Gefahrstoff aufgenommen wurde und keine weitere Gefahr mehr bestand, konnte der Gefahrenbereich verkleinert und die am Haltepunkt wartenden Einsatzkräfte aus dem Einsatz herausgelöst werden. Alle weiteren Einsatzkräfte verließen die Einsatzstelle ebenfalls kurze Zeit später.

 

 





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