Brand1

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Einsatz 2020 / 253: Gebäudebrand

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Einsatzstichwort:
B-04
Einsatzmeldung:
Gebäudebrand
Einsatzart:
Brand
Alarmierung:
01.10.2020 09:42 Uhr
Einsatzstelle:
Seitingen-Oberflacht, Hohnerstraße
Alarmierte Abteilung:
Tuttlingen
Eingesetzte Fahrzeuge:
LF 20, DLA(K) 23-12, LF 16/12
Einsatzpartner:
Feuerwehr Seitingen-Oberflacht, Feuerwehr Wurmlingen, KBM, Rettungsdienst, OrgL, DRK Ortsgruppe, SEG des DRK, Energieversorger
Bericht:

Am Donnerstagvormittag wurde die Feuerwehr Seitingen-Oberflacht gemeinsam mit dem standardmäßig im Alarmplan enthaltenen Löschzug der Abteilung Tuttlingen, zu einem Gebäudebrand alarmiert. Bereits vor dem Ausrücken erhielt man von der integrierten Leitstelle die Zusatzinformation, dass aus mehreren Fenstern eines Einfamilienhauses dichter Rauch austreten solle und eine Person im Gebäude vermisst werde. Nach Eintreffen des Löschzuges aus Tuttlingen wurde man vom Einsatzleiter in die Lage eingewiesen:

Im Gebäude - einem zweigeschossigen Einfamilienhaus mit Werkstattanbau, war es im hinteren Gebäudebereich zu einem Brand gekommen. Dichter schwarzer Brandrauch trat aus mehreren Fenstern des Gebäudes aus. Der Besitzer, welcher bei Eintreffen der örtlichen Feuerwehr im Inneren Löschversuche unternahm, wurde bereits gerettet und mit einer Rauchgasintoxikation an den Rettungsdienst übergeben. Weitere Personen waren nicht betroffen.

Um dem Feuer Herr zu werden, ging ein Trupp aus Seitingen-Oberflacht über die rückwärtige Gebäudeseite zur Brandbekämpfung ins Gebäude vor. Ein weiterer Trupp begann von der gegenüberliegenden Seite den Brand durch ein bereits geplatztes Fenster zu löschen um im weiteren Verlauf ebenfalls in den Innenangriff vorzugehen. Um der Brandausbreitung entgegenzuwirken, ging der Angriffstrupp des LF20 aus Tuttlingen ebenfalls zur Brandbekämpfung in den rückwärtigen Bereich des Gebäudes vor und unterstützte bei den Löscharbeiten eines in Vollbrand stehen Raums im Erdgeschoss. Parallel zu den Löscharbeiten im Inneren, wurde die Drehleiter vom LF 20 mit Wasser versorgt und kontrollierte den Dachbereich. Aufgrund der hohen Anzahl benötigter Atemschutzgeräteträger, wurde ein weiteres Löschgruppenfahrzeug aus Wurmlingen angefordert. Da fast das gesamte Gebäude stark verraucht war, befahl man den Trupps im Innenangriff, ausreichend Abluftöffnungen zu schaffen um im Anschluss mit der Belüftung zu beginnen. Der Dachbereich wurde aufgrund der enormen Hitzeentwicklung vom Angriffstrupp des LF16/12 von innen auf Glutnester und Hitzequellen überprüft. Die Besatzung der Drehleiter öffnete von außen Teile des Daches um eine Brandausbreitung auszuschließen. Diese Überprüfungen fielen glücklicherweise negativ aus. Der Wassertrupp des LF 20 unterstütze im Nachgang die Nachlöscharbeiten im Brandraum und begann Teile der Deckenisolierung abzutragen. Im Einsatzverlauf wurden insgesamt neun Atemschutztrupps aller beteiligter Feuerwehren eingesetzt. Die Brandursache ist unklar, die Polizei ermittelt. Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar.





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