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Einsatz 2022 / 30: Verschüttete Person

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Einsatzstichwort:
H-12Y
Einsatzmeldung:
Verschüttete Person
Einsatzart:
Technische Hilfeleistung
Alarmierung:
04.02.2022 14:34 Uhr
Einsatzstelle:
Tuttlingen, Katharinenstraße
Alarmierte Abteilung:
Tuttlingen
Eingesetzte Fahrzeuge:
ELW 1, HLF 20/16, RW, WLF - 1, AB - Pritsche/Kran, LF 16/12, KdoW - 1, MTW - 1
Einsatzpartner:
Fachberater BAU, Feuerwehr Fridingen, Feuerwehr Spaichingen, KBM, Polizei, Rettungsdienst, RTH (DRF), SEG des DRK
Bericht:

Am Freitagnachmittag wurde die Feuerwehr Tuttlingen mit dem Alarmstichwort H-12Y und der Meldung "verschüttete Person" auf eine Baustelle im Stadtgebiet gerufen. Aufgrund dieser Alarmmeldung, wurden parallel die Feuerwehren aus Fridingen und Spaichingen mit der Sonderkomponente "Bauunfälle" und die Fachberater "Bau" des Landkreis Tuttlingen alarmiert. Bereits auf der Anfahrt koordinierte der Zugführer die externen Kräfte und richtete im Bereich des zentralen Omnibusbahnhofes (ZOB) einen Haltepunkt ein. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, welche mit ELW, HLF 20/16 und RW angerückt waren, stellte sich die Lage wie folgt dar:

Ein Bauarbeiter war bei Arbeiten in einem Graben von herabrutschendem Erdreich getroffen und bis zur Schulter darunter begraben worden. Der Patient war bei Bewusstsein und klagte über Schmerzen im Unterkörper.

Umgehend wurde eine technische Rettung vorbereitet, sowie ein Fahrzeug zur Koordination an den Haltepunkt ZOB entsandt.

Als erste Maßnahme verschaffte man sich Zugang zum Patienten und begann mit den Sicherungsarbeiten an der Grube. Dies stellte die Einsatzkräfte vor eine große Herausforderung, da dabei immer wieder Erdreich in die Grube nachrutschte. Aufgrund dessen wurde die Grube beidseitig mit Holzdielen ausgekleidet und mittels Rettungszylindern stabilisiert. Parallel dazu begann die kräftezehrende und personalintensive Rettung des Patienten. Das Erdreich wurde dabei mittels Klappspaten und Pickeln mühevoll von Einsatzkräften aus Tuttlingen und Fridingen abgetragen und außerhalb der Grube gelagert. Während der Rettung wurden die Vitalparameter des Patienten kontinuierlich vom Notarzt kontrolliert.

Nach etwas über einer Stunde war der Patient frei und wurde mittels einer Schleifkorbtrage auf Straßenniveau verbracht und dem Rettungsdienst übergeben. Der angeforderte Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung landete im Einsatzverlauf auf dem Hof der Feuerwache. Der Patient wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus geflogen. Der Unfallhergang ist nicht bekannt, die Polizei ermittelt.





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