Reisig

Abteilung Möhringen

Abteilung Nendingen

Abteilung Esslingen

Reisigverbrennung

Das Bild zeigt den möglichen Einsatz der Feuerwehr bei einer unangemeldeten Reisigverbrennung.

Wenn die kalten Tage weichen und die warmen Tage wieder vor der Tür stehen, widmen sich viele Garten- und Grundstücksbesitzer der liebsten Beschäftigung: die Garten- und Grundstückspflege.
Doch was passiert mit den anfallenden pflanzlichen Abfällen?
In vielen Gemeinden und umliegenden Ortsteilen gibt es Wertstoffhöfe oder Deponien. Die freundlichen Mitarbeiter des Landratsamtes können Ihnen bei Fragen sinnvolle Hilfestellung anbieten. Auch auf Internetseiten der zuständigen Ämter, wie auch hier bei uns, finden Sie alle relevanten Informationen.
Immer öfter werden diese pflanzlichen Abfälle nicht entsorgt, sondern verbrannt. Deshalb spricht man hier von sogenannten Reisigverbrennungen. Doch auch hier gibt es Punkte, die berücksichtigt werden sollten.

Informieren Sie sich hier:
Rechtsgrundlage für das Verbrennen von Reisig ist die "Verordnung der Landesregierung über die Beseitigung pflanzlicher Abfälle außerhalb von Abfallbeseitigungsanlagen". 
"Pflanzliche Abfälle dürfen nur außerhalb der Ortsbebauung (§ 35 Außenbereich) auf dem Grundstück, auf dem sie anfallen, verbrannt werden, soweit sie aus landbautechnischen Gründen oder wegen ihrer Beschaffenheit nicht in den Boden eingearbeitet werden können. Sie müssen zur Verbrennung so weit wie möglich zu Haufen oder Schwaden zusammengefasst werden; flächenhaftes Abbrennen ist verboten. Die Abfälle müssen so trocken sein, dass sie unter möglichst geringer Rauchentwicklung verbrennen. Das Feuer muss ständig unter Kontrolle gehalten werden, so dass durch Rauchentwicklung keine Verkehrsbehinderung und keine erheblichen Belästigungen sowie kein gefahrbringender Funkenflug entstehen. Die danach und nach anderen Vorschriften erforderlichen Abstände von benachbarten Grundstücken und sonstigen gefährdeten Objekten sind einzuhalten. In keinem Fall dürfen folgende Mindestabstände unterschritten werden:
a) 200 m von Autobahnen
b) 100 m von Bundes-, Landes-, und Kreisstraßen
c) 50 m von Gebäuden und Baumbeständen.
Bei starkem Wind darf nicht verbrannt werden, desgleichen nicht in der Zeit zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang. Feuer und Glut müssen beim Verlassen der Feuerstelle erloschen sein. Die Verbrennungsrückstände sind alsbald in den Boden einzuarbeiten.

Das Bild zeigt den möglichen Einsatz der Feuerwehr bei einer unangemeldeten Reisigverbrennung.

Das Verbrennen von größeren Mengen pflanzlicher Abfälle ist der Ortspolizeibehörde (Bürgermeister- / Ordnungsamt), der Polizei, oder der Feuerwehrleitstelle rechtzeitig zu melden".
Die Feuerwehrleitstelle erreichen Sie rund um die Uhr unter der Nummer: 07461 - 75656
Viele Mitbürger glauben auch, dass die Anmeldung dieser Reisigverbrennung auf der Rettungsleitstelle ausreicht und somit eine Verbrennung "genehmigt" wurde. Das ist nicht so!!
Kommt es ohne eine ordnungsgemäße Anmeldung zu einem Hilfeersuchen über den Notruf, ist der zuständige Disponent verpflichtet, einer solchen "Brandmeldung" nachzugehen und die zuständige Feuerwehr zu alarmieren. Der Einsatz der Feuerwehr ist gebührenpflichtig.